Anna Sophie Dauenhauer konzertiert als gefragte Solistin europaweit zusammen mit Orchestern wie dem Lviv Philharmonic Orchestra, der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem Moscow State Symphony Orchestra, dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, der Philharmonie Südwestfalen, den Bad Reichenhaller Philharmonikern, dem Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern, den Staatlichen Symphonieorchestern Izmir, Istanbul und Adana, dem Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz und dem Litauischen Staatssymphonieorchester.
Auftritte und Tourneen führten sie dabei bisher durch Russland, die Türkei, Spanien, Italien, England und Deutschland, in das Barbican Centre London, Auditorio Nacional de Música Madrid, Eurogress Aachen, die Beethovenhalle Bonn, das Kurhaus Wiesbaden, die Philharmonie Köln und die Bremer Glocke.
Bei der Programmauswahl setzt sie sich mit großer Entdeckerfreude für wenig gehörte Werke ein, so finden sich in ihrem Repertoire beispielsweise Violinkonzerte von Ernö Dohnányi, Ottorino Respighi, Felix Weingartner, Ermanno Wolf-Ferrari, Ulvi Cemal Erkin, Ferruccio Busoni, Paul Hindemith, Carl Goldmark und Bohuslav Martinu. Das hierzulande nahezu unbekannte Violinkonzert von Frederick Delius, sowie dessen Doppelkonzert für Violine und Cello brachte sie mit der Philharmonie Südwestfalen mit großem Erfolg mehrfach zur Aufführung.
An der Seite von Ingolf Turban begeisterte sie mit der selten gespielten Concertante op.88 für zwei Violinen von Louis Spohr. "Hier sind zwei fantastische Geigenvirtuosen am Werk, verknüpft durch magischen Gleichklang." (Münchner Merkur)
Auf Einladung des Pfalztheaters Kaiserslautern war sie in insgesamt zehn Vorstellungen des Tanzabends “Othello” mit dem Violinkonzert von John Adams zu hören.
Gerühmt für ihre leidenschaftlichen Interpretationen, ihren hochentwickelten Klangsinn und traumwandlerisches Verstehen auf der Bühne, verbindet sie mit ihrem Duopartner, dem Pianisten Lukas Maria Kuen, im Duo Dauenhauer Kuen seit der Gründung 2008 eine große Leidenschaft für die Kammermusik und große Entdeckerfreude für das schier unerschöpfliche Repertoire ihrer Besetzung. Die bisher erschienenen vier CD-Einspielungen mit Ersteinspielungen der französischen Spätromantik sowie Violinsonaten von Busoni und Pfitzner wurden von der internationalen Fachpresse hochgelobt. Die CD »Dreamer« (Reger/Schubert) war für einen Opus Klassik nominiert. In einer Kooperation mit dem SWR hat das Duo die Einspielung sämtlicher Werke für Violine und Klavier von Max Bruch veröffentlicht, darunter eine Weltersteinspielung.
Gefragt als Kammermusikpartnerin und Gastkonzertmeisterin ist Anna Sophie Dauenhauer außerdem regelmäßig zu Gast bei namhaften Ensembles, Konzertreihen und Festivals.
Neben dem Konzertleben ist die Geigerin eine engagierte Pädagogin, gibt Meisterkurse für begabte Jugendliche und Studierende, ist Dozentin des Bayerischen Landesjugendorchesters, Jurorin bei “Jugend Musiziert” und unterrichtet seit 2023 mit einem Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater München sowie zusätzlich im Studienjahr 2025/26 als Vertretung einer Professur.
Anna Sophie Dauenhauer erhielt ihre eigene Ausbildung bei Ulf Hoelscher in Karlsruhe, mit einem "Rotary Ambassadorial Scholarship" bei Yossi Zivoni am Royal College of Music in London, und abschließend bei Ingolf Turban in München. Sie wurde mehrfach national und international mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet, war Stipendiatin der "Villa Musica" und ist Förderpreisträgerin des Landes Rheinland-Pfalz.
Gebürtig aus Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz, hat die Geigerin seit einigen Jahren ihre Wahlheimat am Starnberger See gefunden.